Liebe Mitglieder und Unterstützer:innen von Children‘s Desk!
Liebe Freund:innen und Interessierte!
Was tut sich in Chipata? Werfen wir einen kurzen Blick zurück: Mit dem dritten Trimester 2024 ging das Schuljahr mit abschließenden Prüfungen zu Ende. Für die allermeisten Kinder aus dem „Children‘s-Desk“ Programm mit Erfolg. Fünf Schüler:innen haben ihre Abschlussprüfungen gemacht und haben die Schule somit verlassen. Wir wünschen ihnen alles Gute für ihre Zukunft!
Als fünftbeste Schülerin ihres Jahrgangs hat Esnart Mbao (St Annes School) ein Spitzenergebnis erreicht. Ihre Lehrerin ist überzeugt, dass dieses Mädchen viel Potenzial hat. Es scheint – so schreibt sie – dass die Absicherung des Schulbesuchs durch die Unterstützung von „Children‘s Desk“ bei ihr und auch bei anderen Kindern ein sorgenfreies und unbeschwertes Lernen ermöglicht.
Einige wenige Kinder haben ihr Lernziel nicht erreicht. Sie bleiben im Programm und wiederholen das Schuljahr. Eine Lehrerin versichert, sie werde sich bemühen, dass die „langsamen Lerner“, so nennt sie sie, den Anschluss wieder finden.
Für 2025 haben wir vom Projektbüro in Chipata eine Jahresvorschau als Basis für die Zusammenarbeit im neuen Schuljahr erhalten. Auf Grund der dringenden Bitte haben wir die Förderzusage von 50 auf 53 Kinder erhöht.
Anlässlich des Besuchs im Dinnerclub (Caritas Integrationshaus) im Februar 2025 lernten wir (= der Vorstand) Franziska kennen, die im Rahmen eines Freiwilligeneinsatzes in einer Schule in Chipata-Stadt tätig war und nun für diese Schule gekocht hat. Es war ein anregender Abend mit köstlichem Essen und eindrucksvollen Bildern zu Land und Leuten. Unser Entschluss, auch im Dinnerclub zu kochen steht fest, fehlt nur noch der Termin. Wir arbeiten daran!
Seit unserer Vereinsgründung und der kontinuierlichen Arbeit im Vorstand ist uns aufgefallen, wie viele kleine Initiativen und Vereine es gibt, die ähnlich wie wir Bildungsprojekte in den Ländern des Südens aufbauen bzw. unterstützen. Ein hoffnungsvolles Zeichen der Zivilgesellschaft in einer Zeit, da die staatlichen Entwicklungshilfegelder eingefroren oder gekürzt bzw. an bilaterale Abkommen oder wirtschaftliche Gegenleistungen gebunden werden. Gegenleistungen, aus denen wir profitieren, brauchen wir nicht. Im Mittelpunkt stehen für uns die Kinder. Ein transparenter und verlässlicher Rahmen in der Zusammenarbeit mit den Projektpartnern vor Ort ist die einzige Bedingung.
Was tut sich sonst noch? Die Homepage nimmt langsam Gestalt an. Wir sind kontinuierlich auf der Suche nach neuen Spender:innen und Unterstützer:innen, damit die Warteliste der Kinder in Chipata etwas kürzer werden kann. Wir sind im Gespräch über eine Projektreise nach Sambia in mittlerer Zukunft.
Ein herzliches Dankeschön für eure Solidarität mit den Kindern in einem der ärmsten Länder unserer Erde und eure Beteiligung am Projekt!
Hilde Chistè Josef Chistè Gudrun Guerrini Slavko Minarski
